Beim Investieren zählt nicht nur die Rendite. Wer Vermögen anlegt, trägt auch Verantwortung. Dessen sind Sie sich als Anlegerin oder Anleger sicherlich bewusst. Sie wollen mit Ihrer Investition dazu beitragen, dass künftige Generationen in einer intakten Welt leben können.
Mit nachhaltigen Anlagen gelingt Ihnen das. Sie investieren in Unternehmen, die neben wirtschaftlichen auch soziale, ethische und ökologische Ziele verfolgen: Sie gehen fair mit den Mitarbeitenden um, tragen der Natur Sorge und entwickeln zukunftsfähige Produkte.
Müssen Sie deshalb auf Rendite verzichten? Ganz und gar nicht. Langfristig ist nachhaltiges Anlegen genauso erfolgreich wie klassische Instrumente. Das zeigt die nachstehende Grafik:
Nachhaltigkeit liegt im Trend
Nachhaltige Anlagen sind längst kein Nischenprodukt mehr. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren massiv gestiegen.
Grafik: Entwicklung nachhaltiger Anlagen in der Schweiz (in Milliarden CHF)
Quelle: Swiss Sustainable Finance
Ihre Checkliste für nachhaltiges Anlegen
Diese Checkliste unterstützt Sie dabei, aus der Vielzahl nachhaltiger Optionen – wie Aktien, Obligationen oder Fonds – genau die Anlagestrategie zu definieren, die Ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht.
1. Finanzielle Rahmenbedingungen
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Anlageparameter: Festlegung von Anlagebetrag, gewünschter Rendite und Anlagedauer.
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Sicherheit & Liquidität: Bestimmung der Wertstabilität und der erforderlichen Verfügbarkeit der Mittel.
2. Nachhaltigkeits- und Werteprofil
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Ausschlüsse: Identifikation von Branchen oder Unternehmensformen (z. B. multinationale Konzerne), in die nicht investiert werden soll.
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Themenschwerpunkte: Auswahl spezifischer Förderbereiche wie erneuerbare Energien, Wasserversorgung oder Mikrofinanz in Entwicklungsländern.
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Aktives Engagement: Entscheidung über die Förderung von Initiativen, die Aktionärsrechte aktiv wahrnehmen.