Frau Berger, Sie sind seit dem 1. März 2025 CEO der Basler Kantonalbank. Was hat Sie an dieser Aufgabe besonders gereizt?
Basel ist bekannt für seine starke KMU-Landschaft. Wie haben Sie bisher den Austausch mit dem lokalen Gewerbe erlebt?
Kundennähe bedeutet auch den lokalen Markt zu verstehen und ein Angebot zu haben, das auf die konkreten Bedürfnisse passt.
Was bedeutet Kundennähe für die BKB?
Wo wird die BKB neben diesen Themen weitere Schwerpunkte setzen?
Nebst der Nähe zu den KMU können wir als Universalbank den KMU ein breites und professionelles Angebot für alle Fragestellungen und Phasen der Entwicklung anbieten: Das reicht von der Analyse und Optimierung des Zahlungsverkehrs bis hin zur Beratung an der Kundenschnittstelle über die unterschiedlichen und optimalen Bezahllösungen.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Begleitung von Nachfolgelösungen. In der ganzen Schweiz, insbesondere aber in der Nordwestschweiz, stehen in den nächsten Jahren grosse Veränderungen an.
Wir unterstützen KMU aktiv bei der Transformation ihres Geschäftsmodells in Richtung Nachhaltigkeit.
Nachhaltigkeit ist ein grosses Thema. Welche Rolle spielt sie in der Strategie der BKB, insbesondere im Kontext von KMU?
Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unseres Wirkens und auch ein wichtiger Teil unseres Leistungsauftrags. In den letzten Jahren haben wir einen besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Finanzierungslösungen gelegt und zahlreiche innovative Produkte eingeführt. Mit sogenannten Sustainability-Linked Loans unterstützen wir KMU aktiv bei der Transformation ihres Geschäftsmodells in Richtung Nachhaltigkeit. Darüber hinaus fördern wir energieeffiziente Immobilienprojekte mit attraktiven Finanzierungskonditionen.
Ergänzend begleiten wir KMU bei dieser Transformation mit verschiedenen Beratungs- und Weiterbildungsangeboten. So können KMU über uns einen Zertifikatslehrgang buchen und vergünstigt daran teilnehmen. Dadurch verstehen die Mitarbeitenden die Anforderungen der Zukunft und die KMU können sich darauf ausrichten, ohne zusätzliche Ressourcen aufbauen zu müssen.